Tag 18 - Donnerstag, den 26.098


Hallo Leute..heute morgen brauchten wir  erst einmal etwas Ruhe nach der anstrengenden Kletterei zur Zeushöhle..aber das war jede  Anstrengung wert. Und etwas Zeit zum Scheiben  brauchte ich auch.
Dann hab ich nochmal Lyrakis Family angerufen wegen des Meetingpointes für  heute Abend, wir werden ja abgeholt. Als das alles geklärt war, musste uns unser Roter erstmal dorthin fahren, um zu schauen, ob wir am ABEND  dort irgendwie parken können. Wir können.
Dann fuhren wir noch ein wenig  den Strand von Malia ab.  Unten die schmale  Straße,  die die Hotels  am Meer, die Tavernen und Geschäfte miteinander verbindet ist sehr laut und sehr geschäftig..im Sommer soll es hier "malleähnlich" sein.   Aber auch jetzt ist es abends hier noch sehr lebendig.  Gut dass unser Hotel am Berg steht..mit tollem  Ausblick und Ruhe. Der Weg zum Meer  ist allerdings weit.. aber.. man kann nicht alles haben..und wir haben ja ein Auto.
Dann kleine Rundfahrt und einfach nur gucken.


Dann ins Hotel, Badesachen  anziehen und für eine Stunde Pool und Whirlpool nutzen..einen Juice an den Beckenrand bringen lassen und relaxen.
Später umziehen  und zum Meetingpoint fahren. Wir sind auf den Abend gespannt.
Das Abholen klappt perfekt..nun sitzen wir..bestimmt die ältesten..mit Menschen aus  den unterschiedlichsten  Ländern im Bus und sind gespannt  auf den Abend und fragen uns, wie das mit der Unterhaltung  klappen wird.
Wir werden auf dem Hof der Familie Lyrakis  freundlich in Empfang  genommen und gleich nach Sprachen sortiert.
Die "deutschsprachigen" übernimmt Katherina, die uns auch gleich das Prozedere  erklärt. Wir müssen noch rasch bezahlen, ich  hatte unsere Plätze schon im Februar  online bestellt, aber das mit der Bezahlerei klappte  damals  nicht.
Dann ging erstmal die Besichtigung  los.  Als 1. wurde uns gezeigt, wie man aus Olivenöl Seife herstellt.

Das ist das nötige Equipment. 
Weiter ging es zum Imker, der uns über die Honigerzeugung aufklärte. 


Die Abendstimmung dabei war grandios..schaut selber;


 


Dann besichtigen  wir die Ölmühle und Katherina erklärt uns sehr gut, wie arbeitsaufwendig aus den kleinen kretischen Oliven  ÖL hergestellt wird.. und erzählt aus eigener Erfahrung  wie das früher gemacht wurde.


Die Steine der  alten Ölmühle,  die  Oliven nur zerquetschten, auf dem Hof.
In der Halle  alles  Hightech. 


Mit diesen elektrisch betriebenen Gummiborsten werden die Oliven vom Baum geschlagen und fallen  auf  Netze und werden zusammengerechet und kommen in Säcken in die Ölmühle. Früher wurden die Oliven  mit den Händen  aufgelesen  und Katherina  erzählte, dass ihre Oma in dieser Zeit immer blutige Fingerkuppen  hatte

 

Hier werden die Blätter rausgeblasen, die Oliven  gewaschen, nun nicht .erieben sondern  mit  einer elektrischen Mühle fein zerhackt zu Brei, der dann in eine Zentrifuge kommt, um die festen und flüssigen Bestandteile  zu trennen.  In einem Absorber  wird das Öl vom in den Oliven vorhandenem  Wasser  getrennt.
Dann durften wir etliche Sorten kosten. Unterschiede im Geschmack des Öl kommen auch durch die gestaffelten  Erntezeiten zu stande. Man muss anfangen zu ernten, wenn die  Oliven noch nicht ganz reif sind..weil man  sonst die Ernte nicht durchbekommt.  Länger als 24 Stunden  sollte man sie nicht lagern.
Dann ging es zum gemütlichen  Teil über...angefangen mit einem tollen Buffet..voller griechischer  Speisen..



Alles total  lecker..dazu gab's Wasser  und Wein..soviel man wollte. Immerhin waren so um die 500 Gäste da..Es war alles top organisiert. 
Und dann ging es zum gemütlichen  Teil über. Eine kleine ..wir würden sagen..Folkloregruppe zeigte unterschiedlichste Tänze und bezog auch die Gäste mit ein. Es war eine tolle Stimmung.
Hier einfach ein paar Impressionen:

Und wir zwei mittendrin

Leider kann ich hier keine Videos zeigen.

Daggi tanzt Sirtaki


Damit ging ein wunderschöner Tag zu Ende. 










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