Tag 14 - Sonntag, den 22.09

Heute  ist der 2. Sonntag, den wir auf Kreta verbringen.

Ich genieße  immer den Morgenblick vom Balkon, Walter  schläft da meist noch.
Ein neuer Tag beginnt, was wird er bringen? Zunächst  erst einmal ein wunderbares vielseitiges Frühstück mit vielen kleinen kretischen Spezialitäten. Wir haben Glück...unser Tisch draußen  ist noch frei..den meisten wird es zu windig sein.



Dann etwas relaxen und die Tage auf Kreta Revue  passieren lassen. Es ist sehr schön, dass wir diese Reise noch so machen können.
Dann packen wir die Badesachen zusammen und gehen zu unseren "Lieblingsplatz". Auf dem Weg  dorthin sehen wir diese hübsche Treppe, die zu einer Taverne führt.




Mittagessen gehen wir  nicht..das Frühstück ist reichlich. 
Heute steht noch etwas Bildung..oder  Kultur..auf der Agenda. Unser "Roter" soll uns zum Palast von Phaistos bringen. Wir fahren auf die 97 kurz hinter Agia Galini. Es beginnt gleich wieder mit 10 % Steigung und bringt uns nach der  Abfahrt in die Messaraebene - eine ausgedehnte Kulturlandschaft.. 40km lang und12km breit..beste Voraussetzung  also für landwirtschaftliche  Nutzung. Bis Timbaki sieht man ein Meer von Treibhäusern aus Folie ..das sieht eigentlich  sehr gruselig aus..und es stellt sich für mich die Frage...ob wir wirklich im Winter frische Tomaten und Melonen brauchen??? Weiter in Richtung Timbaki gibt es dann endlose Olivenplantagen. Timbaki selbst ist ein größerer  nicht besonders  schöner.. Durchgangsort mit breiter Hauptstraße. 
Hinter Timbaki zweigt Richtung Süden die Straße  nach  Matala von der Hauptverkehrsachse der Ebene ab. Mit Festos und dem benachbarten Agia Triada liegen 2 bedeutende  minoische Ausgrabungsstätten  auf dem nahen Hügel, den man mit Serpentinen  erreicht. Nach Festos wollen wir..aber es braucht eine 30 minütige Irrfahrt bis wir die richtige Straße finden.
Bilder von der Fahrt:


Die Ebene hinunter


Timbaki
Bevor unsere kleine Irrfahrt  begann,

Hier wollen wir einen Frappee  trinken..und ne Kleinigkeit  dazu essen..in einem dieser  hübschen Kaffeehäuser.. da waren meine Augen aber wohl zu groß 

Die Hälfte  davon bleibt stehen. Es hat  geschmeckt..aber zu süß,  zu fettig und eben zu viel.


Es geht noch ein paar km weiter. Dann ist es  geschafft..hoch oben auf dem Hügel trohnt  der Palast. Wenn man bedenkt, dass diese minoische Palastkultur,  während der 1. Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr. auf Kreta erblühte und zu den großen  Kulturen der alten Welt zählt, bekommt man Ehrfurcht vor deren Überresten. An diesem  Palast  erkennt man, dass er an einer Stelle mit reichlich fruchtbaren Hinterland und in der Nähe eines bedeutenden Seeweges erbaut wurde..wie auch Knossos..Mallia.... Diese Paläste waren  eine notwendige Voraussetzung  einer zentralisierten Wirtschaft und einer gesellschaftlichen  Organisationsform.. die möglicherweise einen Priesterkönig.. wie den Minos... 
an der Spitze hatte. Das ist schon irgendwie spannend sich das Leben vor 4 Tausend Jahren vorzustellen.
Hier ein paar Bilder von der ehemaligen  Machmetropole Südkretas, die zeigen, dass diese Paläste nicht, wie in jüngerer Zeit, Wohnstätten des Königs waren, sondern gleichzeitig  Sitz  der Verwaltung..Lagerraum für den Handel ...und...und..waren
Nur ein paar Beispiele. 











Wir haben bis zum Dunkelwerden noch genügend Zeit und besuchen die alte Hippiehochburg Matala. In den alten Grabkammern der Römer wohnten im den 1960zigern die Blumenkinder.  Heute steht die Anlage unter Denkmalschutz.
l






Und dann geht's in eine Taverne..mit Livemusik..essen und mein verrückter  Walter musste natürlich tanzen..lach.. nicht so verrückt wie seinerzeit die Hippies ..aber  immerhin.  Ihr seht..wir stecken voller Lebensfreude.



Nochmal ein Blick zurück auf den Strand von Matala und "heim" nach Agia Galini.  Wir schaffen es bis zum Sonnenuntergang. 


Und wieder ist ein interessanter Tag  zu Ende. 

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