Tag 13 - Samstag, den 21. 09.




Hallo da bin ich wieder. Heute haben  wir beizeiten gefrühstückt, wir wollten zum Preveli  Kloster  und Preveli Strand...und heute ist  Samstag..da sind viele Leute unterwegs und diesem Hauptansturm wollten wir  umgehen. Das hatte aber gleichzeitig  den Effekt, dass wir einen von den beiden Tischen vorm Haus bekamen. Herrlich.



Und unser Roter


Dann ging es die Straße  in Richtung  Rethimno  bis Spili. Das war eine tolle Fahrt mit vielen Panoramen. Auf breiter Straße  fuhren wir ein langgestrecktes breites Tal hinauf. Rechts das schroffe Kedrosgebirge, nur gelegentlich sieht man kleine weiße  Dörfer an den Hängen kleben. Links die Küsteberge, hinter denen sich einige abgelegene Strände verstecken. 









Und dann ...hinter Spili..führte uns die Straße  auf halber Höhe durch die  Kourtoliotikoschlucht, durch die der Fluss Megalopatomos fließt... der sogar jetzt noch Wasser führt. Für uns im Auto  war das schon genial..Es ist aber auch ein Eldorado  für Wanderer..der Parkplatz  über den Walter gefahren ist, war  voller Autos und zeigte, dass diese Schlucht schon lange kein Geheimtipp  mehr ist.  
Aber für uns zwei  Alte  war die Durchfahrt schon ein tolles Erlebnis. 

Die  "Venezianische" Brücke über den Megalopotamos..der Inschrift nach wurde sie aber erst Mitte des 19. Jhd unter osmanischen Herschaft gebaut.





Weiter gings zum Kloster  Preveli, das einsam über der Südküste Kretas liegt und eine herrliche Aussicht  auf das lybische Meer  bietet und einer der größten im Süden Kretas ist. Nur 2 Mönche leben hier aber die Besichtigung ist mit  eingestelltem Personal möglich. 




Es gibt ein kleines Museum, das  die sakralen Schätze des Klosters zeigt. Im Hof  unterhalb der Kirche ist ein restaurierter Quellbrunnen zu sehen..über dem in griechisch  steht..Reinige deine Seele, nicht nur deinen Körper.






Sehenswert.
Dann ging es bis zur Brücke zurück.  Der Plan  war die 2020 gut befestigte Straße  zum96 Nachbarstrand von Preveli  Beach  zu fahren  und zum  Preveli  Beach zu laufen, es sollte angeblich ein leichter kurzer Weg  sein. Leider war dem nicht so.  Etwas traurig waren wir, dass wir diesen hübschen Strand, an dem der Megalopotamos  ins Meer fließt  und eine Süßwasserlagune mit Palmen entstanden war, nun nicht sehen konnten, aber der Weg dorthin war zu beschwerlich


Er ging hinten mittig am Berg entlang  mit zum Teil 40cm hohen Stufen ( mal zoomen)
Also was kühles trinken und zurück nach Agia Galini.  Da sahen wir eine  Küstenstraße  mit 31km ausgewiesen. Auf einer  Karte  war sie eingezeichnet, Google  Maps  kannte sie nicht. Wir fragten einen Fahrer, der gerade ankam..er meinte super  Panorama Straße..aber... wir kannten das ABER..kurvig..die Küstenberge hoch und runter, keine Randbefestigung.. stellenweise schmal..Diesmal kam noch dazu..viel Dreck und Steine vom letzten Unwetter. Wir fuhren die Straße..mit höchster Anspannung aber ohne Angst und  wurden mit spektakulären Ausblicken belohnt.



 
Aber so sah die Straße  auch aus.



 Das schöne Plätzchen  und das späte Mittagessen hatten wir uns heute voll verdient.

Und Tschüss 

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