Tag 17 - Mittwoch, den 25. 09

Hallo !! Es ist kurz  vor 21 Uhr, mal sehen, was ich jetzt noch zusammenbekomme. Der Tag  heute war anstrengend.
Wir haben  etwas später gefrühstückt und haben uns gegen 10 Uhr zu unserem Roten begeben. Der hatte heute die Aufgabe, uns auf die Höhe der Lassithieebene und zur Zeushöhle zu bringen und auf dem Nachhauseweg einen kleinen Stop in Krasi einzulegen. Immerhin waren auf kurzer Strecke über 1000 Höhenmeter zu überwinden..das verlangte Ross und Reiter viel ab.
Das 1. Stück der Strecke von 10km  von Malia  bis Krasi ist mit Abstand die kürzeste Verbindung von der Nordküste  zur Lassithiebene. In steilen Haarnadelkurven geht es die Berge hinauf.


Zwischenstopp


Und weiter geht's zum Pass von Ambelos - der Eingangspforte zur Lassithiebene  in 900m Höhe.
Da hier im Sommer aus Norden kräftige Winde über den Pass fegen, sieht man heute noch mächtige Ruinen von Getreidemühlen. Ihre riesigen Windräder maßen fast 10m im Durchmesser. Wir sind nicht hochgeklettert, obgleich im Inneren noch die alten Mahlwerke zu sehen sein sollen.
Weiter führt uns unser Weg  rund herum um das nahezu  kreisrund abgezirkelte Plateau der Ebene, das  so  zwischen 800 und 1000m hoch liegt.
Ich las bei Müller, dass hier seit Tausenden von Jahren Landwirtschaft betrieben  wird.
Weit über 10 000 Windräder  mit den charakteristischen  weißen Segeln pumpten  früher das Wasser  für die Felder aus versteckten Hohlräumen. Heute nutzt man lange schon Motorpumpen..ein paar intakte Anlagen gibt es  hauptsächlich noch für die Touristen.


Vielleicht noch etwas zur Größe..8 bis 10km lang und 5 bis 6km breit erstreckt sich diese fruchtbare Ebene..Hier werden Kartoffeln, Weizen, Äpfel, Birnen, verschiedene Gemüse angebaut. In der Ebene liegen so um die 21 Dörfer. Interessant ist vielleicht noch folgendes.. Um die Ebene liegen etliche 2000 er..wenn im Frühjahr die Schneeschmelze eintritt, kann es  zu furchtbaren Überschwemmungen kommen, deshalb sind die  Dörfer  alle am Rand der Ebene etwas höher angelegt. Wir haben auch  Anlagen zum Stauen bzw. Regulieren des Hochwassers gesehen, die mit Mitteln der EU gebaut wurden.
Und dann führte uns unser Weg weiter zum großen Parkplatz von dem aus der Weg zur Zeushöhle führt.



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