Tag 11 - Donnerstag, den 19.09.
Nun ist auch die Zeit in Paleochora vorüber..irre wie schnell die Zeit vergeht.
Ich hatte gestern Abend schon fast alles gepackt, sodass wir nach dem Duschen rasch den Rest verstauen konnten.
Wir haben ein letztes Mal auf der Terrasse gefrühstückt...uns dabei Zeit gelassen, denn unsere Fahrt nach Agia Galini veranschlagte Google mit 3 Stunden.
Ein letzter Blick vom Balkon.
ein letzter Blick aufs Zimmer
Der Kaktus war vorm Haus über Nacht aufgeblüht.
Und dann nochmal der Oststrand im Morgenlicht und der Weststrand
Dann war Paleochora Geschichte.
Unsere Fahrt nach Agia Galini führte uns zunächst zurück übers Gebirge bis kurz vor Chania, dann die New Road bis kurz hinter Rethimnon. Diese Strecke sind wir ja schon gefahren. Durchs Gebirge das war einfach wieder fantastisch.
Und dann kamen wir an dieses hübsche geschmückte Kirchlein.
Die Tür war auf und drinnen ein Priester und 2 weiteren Männer, die die Kirche für den Namenstag am Samstag vorbereiteten. Ich durfte die Kirche betreten und auch ein Bild machen. Auf die Frage nach meinen Taufnamen..sagte ich Maria Magdalena...das ist tatsächlich so...das sind meine katholischen Taufnamen..überreichte. mir der Priester ein kleines Kreuz an einem Lederband und ein Kästchen mit Weihrauchsteinen.
Kurz dahinter legten wir einen kleinen Zwischenstopp ein... an bekannter Stelle!
Dann kamen wie gesagt die km auf der New Road. Hier kamen wir etwas zügiger voran, da man streckenweise 90 fahren konnte. Unsere gute Laune im Auto wurde während der Fahrt auch hier immer wieder von staunenden Ah, Oh, Wows unterbrochen. Wieso das? Hinter jeder Kurve warten neue überraschende Landschaftsbilder oder interessante Gebäude.
Allerdings darf man sich von den Aussichten auch nicht all zu sehr ablenken lassen, denn der Verkehr erfordert höchste Aufmerksamkeit. Griechische Verkehrsregeln werden individuell befolgt, das heißt, wenn der Fahrer auf der Gegenseite den Ernst der Lage als solchen wahrnimmt.
Wer genug Platz zum Überholen hat, stört sich nicht an doppelt durchgezogenen Mittelstreifen oder Überholverbotszeichen. Und deshalb sind wir langsamer fahrenden Touristen auch oft auf den Standstreifen gefahren..was hier völlig legal ist..um den Verkehrsfluss nicht zu stören. Kurz hinter Rethimnon verlassen wir die New Road und durchfahren nun wieder für uns unbekanntes Land...
Wie schon gesagt, der Tag war geprägt durch die Fahrt von Paleochora nach Agia Galini.
Ja und nun??? Die Treppen hoch wollte Walter nicht, das missfällt seinen Knien. Also die Fahrstrecke rum laufen.
Ich merke es heut an den wenigen Bildern die ich von dieser Strecke gemacht habe, dass wir doch schon ganz schön ko waren.
Wir brauchten eine Pause.
In dieser hübschen Taverne an der Straße wählten wir Kaninchenbraten, der war total lecker. Einen Nachtisch gibt es immer dazu..mal Eis, mal ein Stück Gebäck , auf Raki oder Uso haben wir meist verzichtet.
Dann ging es weiter. Linker Hand
das Kedros Gebirge und dahinter die hohen Berge des Psiloritisgebirges.
Und dann hatten wir es geschafft.
Unser Bett die nächsten 5 Nächte. Erstmal bisserl auspacken, duschen, relaxen und spät noch mal gucken wo es was zu essen gibt.
" Galini, ein ehemaliges Fischerdorf liegt am Ausgang eines steilen Tales. Dicht gedrängt ziehen sich die weiß gekalkten Häuser die Hänge hinauf und an der Zufahrtsstraße entlang." SO steht es in Müllers Reisebibel und so haben wir es genau erlebt.
Gegen 20 Uhr wollten wir nochmal los etwas essen. Wir waren so mutig die unzähligen Treppen zum Hafen runter zu gehen und uns das Treiben in den vielen Tavernen anzuschauen. Genial!
TAVERNE an Taverne..es duftet nach Fisch, Lamm, Gewürzen. Wir kehrten ein..
Lammkottlett für mich und für Walter Suppe.
weiter gings zum kleinen Hafen
Geschafft in jeder Beziehung!!!


































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