Tag 10 - Mittwoch, der 18.09.
Heute Nacht hat es tüchtig gewittert und geregnet. Es war Vollmondnacht!!!
Morgens schien mal keine Sonne, es war bewölkt und hatte sich etwas abgekühlt. Zum Frühstück saßen wir trotzdem auf der Terrasse..nur später..was soll man so früh aufstehen.
So richtig wusste man nicht was das Wetter bringen wird..und für Unternehmungen hatten wir auch noch keinen rechten Plan. Irgendwer gab uns den Tip mit einem griechisch orthodoxen Kloster in Superlage..bei genauer Betrachtung lag das aber nahe am Strand von Elafonissi, den wir vorgestern erst besucht hatten. Der Weg dorthin war zwar wunderschön, aber muss trotzdem nicht zweimal gefahren werden.
Ich hatte ja noch ein Ziel in unserer Reisebibel angekreuzt.. die Höhle der 99 Väter unweit vom Bergdorf Azogiris..nur ca. 30 Autominuten entfernt. Das nahmen wir nun ins Visier und fuhren gegen 12 Uhr los. Der Plan war in Azigoris in einer kleinen Taverne Mittag zu essen, dann feste Schuhe anzuziehen, die Stöcke zu nehmen und auf Erkundung zu gehen.
Kurz hinter Paleochora gab's erstmal einen Fotostop...endlich..dies Stück fahren wie nämlich nun zum 4. Mal.
Der Blick nach unten..in Richtung Meer...jetzt ist das Flussbett ausgetrocknet, so wie es aussieht führt es aber bei Starkregen im Winter viel Wasser und bringt jede Menge Geröll mit.
Dann geht es von der Hauptstraße ab, ordentliche breite Straße, mit starker Steigung..also Serpentinen..zum Teil nah am Abgrund. Man muss diese Straßen schön mögen, um ohne Angst zu fahren.
as man so alles am Wegrand entdeckt:
Die weiße Meerzwiebel..gut dass Google immer eine Antwort weiß.
Hier konnten wir schon nicht mehr sitzen, der Regen mauserte sich zu einem ordentlichen Unwetter..mit Gewitter, Starkregen, Hagel..also drinnen Platz nehmen und bisserl essen, trinken und warten wie sich das Wetter noch so entwickelt.
Und kleine Würstchen mit viel Thymian.
Der Regen hatte inzwischen nachgelassen, aber an Wandern war überhaupt nicht zu denken. Also ins Auto setzen und wieder runter nach Paleochora fahren.
Abgesehen davon, dass es immer noch regnete, lag an mehreren Stellen auf der Straße Geröll auch größere Steine, die der Starkregen auf die Straße gespült hat. Aber mit Walters umsichtigem Fahren haben wir auch diese Hürde genommen.
Etwas relaxen, schreiben..in unser Lieblingsrestaurant gehen,


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